Workshop: Crowdsourcing, Wikinomics und Co. [Audio]

Die Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks fragt sich, welche neuen Recherchemöglichkeiten das Internet bieten könnte. Qualität und Schnelligkeit sind dabei die bedeutsamsten Schwerpunkte für die Arbeit der Redaktion.

Im Workshop wollen die Beteiligten der Frage nachgehen, welche Bedeutung Nachrichtenjournalismus und Recherche im digitalen Zeitalter haben.

Bevor aber das Thema diskutiert wurde, überspitzte die Redaktion ihre bisherige Arbeit…

… und stellte dem ein anderes Extrembeispiel gegenüber:

Wie sich der Deutschlandfunk das Einbinden von Social Media nicht vorstellt, wollte man den Hörern mit folgendem Beispiel verdeutlichen:

Die wirklichen Möglichkeiten und realen Vorteile von Social Media zeigte dann aber Jan-Hinrik Schmidt in seinem Vortrag auf:

Im Anschluss an diesen einleitenden Vortrag sprach Marco Bertolaso, Leiter der Nachrichtenredaktion, mit Christine Weißenborn über die CrowdConf:

Crowdsourcing war das Thema der CrowdConf in San Francisco. Beim Crowdsourcing geht es um die Verteilung von Arbeitsschritten und Komponenten eines Gesamtprodukts auf eine Gruppe von Menschen. Besonders im Digitalen wird diese Arbeitsweise häufg angewandt.

Was journalistisches Crowdsourcing bedeuten kann, zeigte Paul Lewis. Er hatte für seine Berichterstattung zu den „london riots“ Twitter als Crowdsourcing-Werkzeug genutzt. Da er logischerweise nicht überall selbst vor Ort sein konnte, setzte er sich mit den Menschen auseinander, die es waren.

Wie Social Media-Werkzeuge wie Twitter für die PR-Arbeit des Vatikans eingesetzt werden erklärte Jean Patrick Lovett per Videobotschaft:

Wilfried Rütten vom European Journalism Centre in Maastricht ging daraufhin auf den Nachrichtenjournalismus ein. Es gebe heutzutage keine Nachrichtenknappheit mehr, an der wenige Geld verdienen können. Durch moderne Verbreitungswege können Nachrichten ohne Institutionen verteilt werden. Es muss also ein Umdenken in den Medienisntitutionen stattfinden.

Christiane Abelein und Francisca Zecher arbeiten in der Nachrichtenredaktion und vor allem daran, wie Inhalte über Social Media Kanäle ausgespielt werden können und reagieren auf Feedback von außen. Abelein meinte der Deutschlandfunk wäre mit DRadioWissen dabei, weitere Möglichkeiten von Social Media experimentell auszuprobieren.

Daran anschließend wurde diskutiert, was denn nun all diese digitalen Möglichkeiten für den Nachrichtenjournalismus bedeuten:

Den Workshop beendeten die DLF-Sprecher Katrin Baumhöfer und Gerd Daaßen mit den Schlagzeilen des Jahres 2012:

 

Über Redaktion

Die Redaktion des Blogs "Politik.Medien.Öffentlichkeit" besteht aus 23 Online-Journalismus Studierenden der Hochschule Darmstadt. An Blogbeiträgen, die dem Redaktionsaccount zugeordnet sind, haben mehrere Studierende gearbeitet.

, , , , , , , , , , , , , , , ,

Trackbacks/Pingbacks

  1. Crowdsourcing, Wikinomics und Co. [Video] | Politik. Medien. Öffentlichkeit. - 4. Februar 2012

    [...] Workshop: Crowdsourcing, Wikinomics und Co. [AUDIO]: Hier können Sie weitere Ausschnitte des Workshops, sowie die Vorträge der Referenten noch einmal als Audio anhören. [...]

  2. social science sites of the week - 10. Februar 2012

    [...] play? The website has information, blog postings and some archived resources. The latter include: Audiofiles of discussion in German of Wikieconomics and crowd sourcing./ discussion of the Arab [...]

Hinterlasse eine Antwort