Denn erstens kommt es anders …

… und zweitens, als man denkt. Studenten allerorts sind heut’ zu Tage sehr genügsam und  mitunter schon mit einem Sitzplatz mit Stromversorgung und einem stabilen drahtlosen Netzwerk zufrieden. „Sie arbeiten in unserem Glaskasten“, so Christian Sülz, Redakteur beim Deutschlandfunk und unser Hauptkontakt in der Organisation bei seinem Besuch am Mediencampus in Dieburg im November. Wie unterschiedlich jedoch die Auffassungen von einem „Glaskasten“ sein können, stellten wir dann bei einem vorbereitenden Besuch in Köln sehr schnell fest – und lernten gleich: Ortskenntnis ist durch nichts zu ersetzen.

Der  Glaskasten, der uns als Arbeitsplatz zur Verfügung stehen wird, hat eine Grundfläche von mehr als einhundert Quadratmetern und ist momentan vor allen Dingen eines: leer.

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Vor Ort besprachen wir mit den Technikern den Bedarf, Ausstattungkonzept, Netzwerkanbindung sowie den Aufbau unseres Interviewbereichs für Videointerviews.  Stellwände, Scheinwerfer, Redaktionsarbeitsplätze, zusätzliche externe Monitore sowie zwei Schnittstellen zum Konferenz-Ton (Originalton und Übersetzerton).

Auf insgesamt zwei Redaktionsinseln mit je 6 Arbeitsplätzen  werden wir uns während der Konferenz verteilen. In direkter Nähe zu den Mitarbeitern des Deutschlandfunks sowie weiteren Pressearbeitsplätzen. Limitierungen gab es eigentlich nur an einer Stelle – in unseren Köpfen. An  Unterstützung seitens des Veranstalters mangelt es jedenfalls nicht und unsere Wunschliste hätte deutlich größer sein dürfen. In Bezug auf die Ausstattung landen wir jetzt also irgendwo zwischen dem Laptop auf dem Schoß in der Nähe einer Steckdose  und dem Newsroom der Huffington Post, wie im Beitrag auf Sparksheet.com gezeigt:

Rethinking the Online Newsroom | SparksheetWhether you’re a magazine editor or a content marketer, you’re probably managing more content with fewer resources than ever.

Embedly Powered

 Ähnlich wie den Redakteuren in diesem Newsroom wird es auch uns ergehen – nicht nur “nah dran” an der Konferenz – wir sind mittendrin. Auch unsere Hauptanforderung ist in jedem Fall erfüllt: wir sind Online!

Am Rande unserer Reise sorgten wir dann auch via Twitter schon mal für Traffic und bekamen einen kleinen Vorgeschmack von mobilem Onlinejournalismus. Auch wenn die Inhalte des kleinen Ausflugs eher banal erscheinen mögen: Das Potential ist klar erkennbar und wir hoffen auf viele Twitternutzer im Raum, die schon während der Panels ihre Gedanken teilen, Fragen stellen und Feedback zu den Inhalten geben.

Unser Tag in Tweets – ein Auszug :

#Wintereinbruch in #Südhessen. #Schnee Ob die Bahn es heute pünktlich nach Köln schafft? /mk #dlf50 @
@dlf50conf
dlf50konferenz
@ @ @ Mal gespannt auf #DLF in #Köln . #Schnuppertag ... und der Schnee ist einfach g**** :-D
@DanielLuecking
Daniel Lücking
Fast schon Frühschicht-Feeling. Jetzt gehts dann gleich los. Mit @ @ und @ nach #Köln zum #DLF. #dlf50
@freilichthirn
Pascal Tannich
Ein Fundstück am #Weihnachtsbaum im #Kölner #Hbf. #occupy gibts auch an Weihnachten. /mk http://t.co/XJTbmkxs
@dlf50conf
dlf50konferenz
So. @, @, @ und @ sitzen im ICE und warten auf die Ankunft in #frankfurt a.M..
@dlf50conf
dlf50konferenz

 

 

Über Daniel Luecking

Daniel ist Reserveoffizier, war bereits in seiner aktiven Dienstzeit journalistisch für die Bundeswehr tätig und studiert seit September 2010 Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt. Referenzen und Arbeitsproben sind in seinem Blog unter www.medienkonsument.de und im Journalistennetzwerk www.youdaz.com verfügbar. Twitter: @danielluecking

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  1. Politik.Medien.Öffentlichkeit. | Out of Messel - 22. Januar 2012

    [...] Beispiel: Am 20.12.2012 habe ich mit Silas Sachs, Daniel Lücking und Pascal Tannich unseren Redaktionsraum in Köln besichtigt. Dabei konnten wir noch offene Fragen mit unserem Kooperationspartner [...]

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